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Welcome to Gambia

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© Roots Creation Centre e.V.

Welcome to Gambia

Gambia ist das kleinste Land des afrikanischen Kontinents und hat etwa 1,5 Millionen Einwohner und Einwohnerinnen, der District Wulli beherbergt etwa 38.000 Einwohner. "The Gambia" ist von Senegal umschlossen, im Westen grenzt es an den Atlantik und wird in der Länge vom Gambia-Fluss durchzogen. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung lebt in Küstennähe rund um die städtischen Zentren Banjul (Geschäfts- und offizielle Hauptstadt) und Serekunda (heimliche Hauptstadt).

Die Bevölkerung setzt sich aus unterschiedlichen Ethnien zusammen mit eigenen Sprachen. Die größte Gruppe bilden die Mandinka, weitere größere Gemeinschaften bilden die Fullah, die Wolof und die Jola. Weitere Sprachen sind Sarahule, Serere, Manjango, Creole, Arabisch, und Englisch als offizielle Amtssprache.

Gambia ist überwiegend ein Agrarland, die Hauptexportgüter sind Erdnüsse, Baumwolle und Fisch. Seismische Untersuchungen in den letzten Jahren lassen Erdöl und Erdgasvorkommen vermuten. Tourismus ist das ganze Jahr möglich und konzentriert sich vor allem auf den Küstenstreifen mit den Hauptorten Bakau, Kololi und Kotu. Mit jährlich 400.000 Ankünften (BesucherInnen aus Nachbarländern, Geschäftsreisende und Urlauber), stellt der Tourismus einen sehr wichtigen Wirtschaftszweig dar. In der Regel spielt sich der Tourismus in den Ressorthotels ab, meist über einen europäischen Reiseveranstalter gebuchte All-Inclusive-Urlaube.

Der Alltag für die Bevölkerung findet in der Realität Westafrikas statt: staubige Strassen, Armut, schlechte Trinkwasser- und Luftqualität, ohne Strom und Telefon und fehlender Müllentsorgung. Es gibt das System, der eng verbundenen Großfamilie und von jedem Arbeitsplatz hängen ganze Familien ab. Kommunalpolitisch gesehen werden die kleineren Orte durch einen Alkalo regiert, einem angesehenen und würdevollen Elder, der in Abstimmung mit dem Dorfrat die Weichen stellt. Einfluss hat auch der Imam, der Vorbeter in der Moschee. Etwa 85% der Gambianer sind sunnitische Moslems, die ihren Glauben mit traditionellen Elementen kombinieren.

Die allgemeine gesundheitliche Versorgung ist unzureichend. Präventive Massnahmen bei einzelnen Krankheiten sind mit einfachen Mittel möglich, z.B. Moskitonetze gegen Malaria (nur nötig in der Regenzeit im europäischen Sommer).
Quelle: respect: Institut für Integrativen Tourismus & Entwicklung, Wien

 

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